Zum Jahresende 2015 gab es ein weiteres Update zum Bulli-Projekt. Der Bulli feierte nun bereits sein zweites Weihnachtsfest in Linz. Während der Vier-Zylinder-Motor, das Getriebe sowie die Achsen des Original T1 nach der aufwändigen Überarbeitung nun voll funktionsfähig waren und nur noch auf ihren Einbau warteten, liefen die Lackierungsvorbereitungen bereits auf Hochtouren.

Bevor unser Bulli in seiner neuen Hülle erstrahlen konnte, waren jedoch noch ein paar Schritte zu erledigen. So wurde zunächst ein Grundierfüller auf die Karosse aufgetragen, der kleinste Einkerbungen ausfüllte und auf diese Weise für einen gleichmäßigen Untergrund sorgte. Daraufhin wurde die komplette Karosse erneut geschliffen, um letzte Unebenheiten auf der Oberfläche zu beseitigen. Da dies die Grundvoraussetzung für einen makellosen Anstrich ist, musste hier besonders sorgfältig gearbeitet werden. Für die Lehrlinge bedeutete das: schleifen, schleifen und nochmals schleifen. Der Muskelkater war damit vorprogrammiert.

Anschließend galt es, Farbe zu bekennen. Nach den umfangreichen Vorbereitungen erhielt der Bulli endlich seinen Außenanstrich. Der Lackierungsprozess war dann ein ganz besonderer Moment auf dem Weg zur vollständigen Restauration des T1 Kombi. Wäre die Lackierung per Hand nicht auf Anhieb makellos gelungen, hätte der gesamte Vorbereitungsprozess erneut durchlaufen werden müssen. Die Lehrlinge nahmen daher unzählige Übungsstunden in Kauf und mussten vor allem sehr viel Geduld beweisen, um für die perfekte Lackierung fit zu sein.

Im Gegensatz zum vorherigen Zustand des Bulli wurde der T1 dann nicht mehr in Rot-Weiß sondern in seiner Originalfarbe von 1957, dem Taubenblau, lackiert.

Der Neujahrsvorsatz für 2016 bzw. der nächste Punkt am Aufbereitungs-Plan war die Innenverkleidung.

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Bulli reloaded. Wir restaurieren einen VW Kombi T1.

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