Über 65 Jahre VW Bus. Die Bulli-Historie.

 Ein Traum wird wahr

Das Original: Der VW Bus − oder auch liebevoll "Bulli" genannt − ist seit über 65 Jahren der optimale Begleiter für die unterschiedlichsten Anforderungen im beruflichen und privaten Alltag. Erleben Sie mit uns die faszinierende Geschichte des Bullis − beginnend 1950, im Geburtsjahr des T1 bis hin zum aktuellen Modell T6. Ob als Transporter, als Pritschenwagen, als Bus zur Personenbeförderung, als Urlaubsmobil oder als Camper: Mit der neugeschaffenen Fahrzeugkategorie "Bus-Klasse" gelang es Volkswagen ein Fahrzeug auf den Markt zu bringen, dass eine Vielzahl an Nutzvarianten bereithält. So überzeugte der Bulli nicht nur als mobiler "Arbeitsplatz", sondern begeisterte gleichermaßen als Reisemobil rund um den Globus. Über Generationen fuhr sich das Kultmobil in die Herzen seiner Besitzer. Für manch einen wurde ein Traum wahr als er mit seinem Bulli als rollendes Bett zu neuen Abenteuern aufbrechen konnte. Unterwegs mit dem Bulli ist der Weg das Ziel und das mit wahrem Genuss. Mit jedem zurückgelegten Kilometer schreibt er Geschichte, wird reicher an Erinnerungen und gewinnt an ideellem Wert für jeden Bulli-Fahrer. Der Bulli ist als treuer Begleiter immer tief in das Leben der Menschen integriert. So schließen sich Bulli-Liebhaber zu Fan-Gemeinden zusammen und teilen ihre Begeisterung für den automobilen Alleskönner auf diversen Veranstaltungen und Treffs. Zwar blieb der Bulli über die Jahre in seiner Art bestehen, doch entwickelte sich das Auto und dessen Anforderungen weiter. In diesem Sinne wird er auch in Zukunft noch Autogeschichte schreiben.

Modelle

T1 – 1950 startet die Produktion in Wolfsburg.

In der jungen Republik wachsen die Bedürfnisse an den Transport. Aus diesem Anlass wurde eine neue Fahrzeuggattung entwickelt. Die ersten Skizzen entstanden im Jahr 1947. Sie kommen der späteren Ausführung, wie die Aufteilung der Räume oder dem Antriebskonzept, sehr nahe.

T2 – 1967 startet die zweite Generation.

Der T2a stellt ab 1967 die zweite Generation des Transporters da. Der neue Transporter ist ein Stück gewachsen, hat jetzt große Fensterflächen und eine einteilige Windschutzscheibe, serienmäßig eine Schiebetür und ein deutlich verbessertes Fahrwerk mit Kugelgelenk-Vorderachse und Schräglenker-Hinterachse, erkennbar an der Radstellung. Die Hinterräder behalten nun unter allen Fahrbedingungen ihren leicht negativen Sturz.

T3 – 1979 glänzt der Bulli im neuen Design.

Die 1979 vorgestellte Modellgeneration T3 des Transporters Typ 2 erscheint verglichen zur bisher gewohnten käferbasierten Konstruktion der beiden Vorgängermodelle im neuen Design. Der T3 ist bedeutend größer (60 mm mehr Radstand) und breiter (125 mm). Fahrerhaus und Laderaum bieten erheblich mehr Platz. Der Wagenboden liegt zehn Zentimeter tiefer, die Ladehöhe ist entsprechend niedriger.

T4 – 1990 erscheint eine vollkommen neue Transporter-Generation.

1990 startet Volkswagen mit einer neuen Transporter-Generation durch. Der vollkommen neu konstruierte Volkswagen Transporter und Bus mit der Baureihenbezeichnung T4 präsentiert sich mit Frontantrieb und vorn eingebauten Antriebsaggregaten. Was die Zahl der Aufbauvarianten und Versionen angeht, knüpft der T4 mit diversen Erweiterungen an die Modellpalette des Vorgängers an.

T5 – Die Premiumbaureihe von Volkswagen ab 2003.

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat auf die Vielfalt der Vorgängerbaureihen des Transporters nochmals aufgesattelt: Erstmals wird das Multitalent mit drei Dachhöhen angeboten. Das Mehr an Ladevolumen schöpft der Neue gegenüber seinem Vorgänger vor allem durch die steileren Karosseriewände aus. Ebenfalls neu: Die Ausstattungsversion Shuttle. Vielseitigkeit beweisen auch Fahrgestelle mit Einzel- oder Doppelkabine für Sonderaufbauten - ob für Pritsche, Kühlkofferaufbau oder Abschleppwagen.

T6 – 2015 Großartig in sechster Generation.

Der Transporter Kastenwagen wächst mit seinen Aufgaben. Der Laderaum steht heute mehr denn je für Funktionalität und Vielseitigkeit. Eine vorbildliche Verarbeitung bildet die Basis für ein effizientes Arbeitsgerät, das seinen Aufgaben gewachsen ist. Zwei Radstände und drei Dachvarianten bieten ein Laderaumvolumen von bis zu 9,3 m³ und eine Zuladung von bis zu 1,4 t.

Bulli-Vita

1950

Am 1. März startet die Produktion des Volkswagen Typ 2 T1.

1955

Der Bulli bekommt eine bessere Lüftung und erhält deshalb seinen charakteristischen Dachvorsprung.

1958

Produktionsstart für den VW Pritschenwagen mit Doppelkabine.

1960

Vom 1. Juni an hat der Bulli Blinker statt Winker.

1963

Der VW Bus erhält eine breitere Heckklappe. Dadurch verliert die Samba Version leider auch ihr Eckfenster.

1967

Modellwechsel, der T2 Bus löst den Bulli mit geteilter Frontscheibe ab.

1972

Ein neuer verstärkter Rahmen, neue Kastenstoßstangen und weitere Detailänderungen machen den VW Bus sicherer.

1978

Erste Erprobungsfahrten mit einem Allrad-Modell, dem Vorläufer des später realisierten Syncro.

1979

Vorstellung des neuen T3 Busses, der kantiger und größer ist als der Vorgänger.

1981

Erster Diesel-Motor im VW Bus, er leistet 50 PS.

1982

Erster wassergekühlter Benzinmotor im VW Bus, Abkehr von der Luftkühlung.

1985

Der Allradantrieb Syncro hat sein Debüt im VW Bus.

1988

Das Sondermodell "Magnum" kommt auf den Markt, eine besonders gut ausgestattete Variante.

1990

Der T4 erscheint. Jetzt mit Frontmotor und Frontantrieb.

1996

Umfassendes Facelift des T4, zudem ist der VR6-Motor nun auch im Bus erhältlich.

2003

Der T5 als fünfte Generation des Volkswagen Typ 2 debütiert.

2009

Facelift des T5.

2015

Der T6 wird präsentiert − Die sechste Generation eines Welterfolges.

Bulli-Zahlen

5.580 Mark

Preis des Volkswagen Typ 2 1950.

9

Höchstzahl der Sitzplätze in einem VW Bus.

760 kg

Nutzlast des ersten Bullis.

1956

Eröffnung des Volkswagen-Transporter-Werkes in Hannover.

100 Mark

Ausgabewert der VW Aktie im Erstausgabejahr 1960.

L53

Farbnummer für Siegellackrot, einer der wohl schönsten Farbtöne des VW T1.

1.455.034

Anzahl der T1 Busse, die in Hannover von 1956 bis 1967 gebaut wurden.

7

Anzahl der Schalter und Regler am serienmäßigen Armaturenbrett eines T2 Busses 1967.

25 PS

Leistung des ersten VW-Bus-Motors 1950.

M113

Bestellcode für die Safari-Fenster, die klappbaren Windschutzscheiben des T1.

2

Anzahl der in die USA exportierten VW Buss im ersten Jahr 1950.

112 PS

Leistung des stärksten serienmäßigen VW Bus T3 (2,1 Liter Wasserboxer).

50° 30'

Einbauwinkel des ersten Dieselmotors im VW T3.

6

Anzahl der Bulli-Generationen.

241

Genaue Typbezeichnung des Samba-Busses als Neunsitzer.

1969

Woodstock.

235 PS

Bislang höchste erhältliche Serienleistung im VW Bus T5 3.2 V6.

65

Anzahl der Jahre, die der VW Bulli nun gebaut wird − länger als jedes andere vergleichbare Nutzfahrzeug.

Bulli-Vita und Bulli-Zahlen stammen aus dem Buch "Bulli Love" des Delius Klasing Verlages (www.delius-klasing.de). Die Informationen beziehen sich auf Deutschland. Stand: 2015.

GO! Das Motormagazin zu Besuch im Bulli-Zentrum Hannover

Start Video

Events und Projekte in Österreich

Bullitreffen Kals.

Alle zwei Jahre wird Kals am Großglockner zur "Bulli-Hochburg" Europas und der Welt. Bullifreunde aus aller Welt treffen sich hier und stellen ihre Schmuckstücke zur Schau. Neben dem regen Austausch der Bullifans stehen auch gemeinsame Ausfahrten und die Prämierung des schönsten VW Bullis im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ein Muss für jeden Bullifan!

Bulli reloaded.

Von 2014 bis 2016 wurde in Zusammenarbeit von Porsche Austria (Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich) und dem PIA Betrieb Mayer Linz ein Volkswagen Kombi T1 Baujahr 1957 liebevoll restauriert. Seine Jungfernfahrt absolvierte der Bulli passenderweise beim Bullitreffen in Kals am Großglockner.

© Volkswagen Aktiengesellschaft - Die Bilder, welche die Modelle T1, T2, T3 und T4 zeigen, werden mit freundlicher Unterstützung von der Volkswagen AG für die Illustration der Website zur Verfügung gestellt. Das Downloaden bzw. die Verwendung der Bilder ist nicht gestattet.

Diese Seite verwendet Cookies für eine bestmögliche Nutzererfahrung. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden.
Akzeptieren und fortfahren